Lebensversicherung verkaufen
Manchmal braucht man kurzfristig Geld, zum Beispiel für
größere Reparaturen oder außerplanmäßige
Anschaffungen. Nicht jeder kann oder will in einem solchen Fall einen
Kredit bei der Bank aufnehmen. Wenn aber nicht genügend Geld auf
dem Konto vorhanden ist, dann geraten die Rücklagen in den Fokus.
Dazu können Bausparverträge, Banksparpläne oder
Lebensversicherungen gehören.
Lebensversicherungen werden normalerweise für einen langen
Zeitraum abgeschlossen. Weil die Gesellschaften anfangs diverse Kosten
mit den eingehenden Beiträgen verrechnen, werden die Verträge
erst nach einigen Jahren richtig lukrativ. Wer früher aussteigt,
der muss das mitunter mit einem realen Verlust bezahlen. Was eine
Lebensversicherung aktuell wert ist, das kann man der Mitteilung
über den Rückkaufwert entnehmen, die einmal im Jahr von der
Versicherung an die Kunden verschickt wird. Die dort genannte Summe
gibt an, zu welchem Kurs die Gesellschaft die Police zurücknimmt,
wieviel Geld der Versicherte also zu einem bestimmten Zeitpunkt im
Kündigungsfall zu erwarten hat.
Eine Alternative zu dieser häufig wenig vorteilhaften Lösung
ist der Verkauf der Lebensversicherung. Es gibt eine Reihe von
Unternehmen, die sich auf den Aufkauf laufender Policen spezialisiert
haben. Sie bieten dem Versicherten einen besonderen Anreiz: Sie zahlen
in der Regel mehr Geld als die Versicherung, nach eigenen Angaben bis
zu 15 Prozent mehr. Man sollte deshalb auf jeden Fall vor einer
Kündigung der Lebensversicherung auch die Chancen auf ihren
Verkauf prüfen. Die Policenhändler erstellen innerhalb kurzer
Zeit kostenlos ein individuelles Angebot.