Rendite von Lebensversicherungen
Mit dem Abschluss einer Lebensversicherung bindet man sich für
viele Jahre an eine Versicherungsgesellschaft. Vor der Unterschrift
sollte man daher genau prüfen, welchen Renditen der Versicherer in
der Vergangenheit erwirtschaftet hat. Zwar sind die früheren Daten
keine Garantie für die Zukunft, aber sie erlauben dennoch einige
Rückschlüsse. Wenn die Versicherung im langjährigen
Vergleich mit ihren Mitbewerbern immer einen der Spitzenplätze
innehatte, dann spricht viel für ein gutes Management. Und das
wiederum ist ein gewichtiges Argument, genau dieser Versicherung sein
Geld anzuvertrauen. Aktuelle Rendite-Vergleiche zwischen den
wichtigsten deutschen Versicherungen findet man auf Finanzseiten im
Internet. Alternativ kann man die Renditen auch bei den einzelnen
Gesellschaften erfragen, was aber natürlich deutlich mehr Zeit
kostet.
Beim Vergleich sollte man unbedingt darauf achten, dass die
Netto-Renditen angegeben werden. Bei ihnen werden Kosten zum Beispiel
für den Abschluss der Versicherung, für die jährliche
Verwaltung und sonstige Gebühren in die Berechnung mit einbezogen.
Übrigens: Wegen dieser Kosten bedeutet die Garantieverzinsung von
zum Beispiel 2,25 Prozent noch lange keine Rendite in derselben
Höhe. Die Netto-Rendite kann nämlich im Falle hoher laufender
Gebühren so weit geschmälert werden, dass nicht einmal ein
Inflationsausgleich erreicht wird. Und die Überschussbeteiligung
wird von den Versicherern bekanntlich nicht garantiert. Genau hinsehen
und nachrechnen lohnt sich also auf jeden Fall.
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Es kann aber auch sinnvoll sein, dass Todesrisiko einfach mit einer Risikolebensversicherung abzusichern und das Geld anders anzulegen.